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Bei der Vielzahl an Produkten, die Dir eine schöne Haut versprechen, ist es gar nicht so einfach, einen Überblick zu behalten. Daher klären wir Dich über den wichtigsten Punkt der Anti-Aging-Pflege auf: Dem Schutz Deiner Haut vor Sonneneinstrahlung!

Dass Licht eine wichtige Rolle bei der Hautalterung spielt, ist weitläufig bekannt. Als größtes Grenzorgan ist unsere Haut zeitlebens direkt Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die ultraviolette Strahlung (kurz: UV-Strahlung) lässt sich grob in zwei Klassen unterteilen: Die kurzwellige UV-B-Strahlung und etwas längerwellige UV-A-Strahlung.

Unser exklusiver Sonnen-Guide enthält alle wichtigen Facts rund um die richtige Hautpflege im Sommer. Bestimme Deinen Hauttyp und erfahre, wie ein guter Hautschutz aussieht und mit welchem Lichtschutzfaktor Du Dich am besten vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung schützen kannst. Zudem enthält unser Guide auch smarte Infos über UV-Strahlung und wie diese auf unseren Körper wirkt. Great, right?

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Worin unterscheiden sich UV-B- und UV-A-Strahlung?

Grob kannst Du Dir merken, dass UV-B-Strahlen für den Sonnenbrand verantwortlich sind. UV-A-Strahlen wiederum fördern die Hautalterung. Dabei dringt die kurzwellige UV-B-Strahlung vor allem in die obere Hautschicht (Epidermis) ein. Dort befinden sich auch die Melanozyten, also die Zellen, die Deine Haut braun werden lassen. Die langwellige UV-A-Strahlung dringt eher in die tieferen Hautschichten (Dermis) ein und nimmt dort direkten Einfluss auf die elastischen Fasern.

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Sonnenschutz: Was Du wissen musst

Die Basis von einem guten Sonnenschutz ist die Kenntnis um die natürliche Eigenschutzzeit Deiner Haut.

Darauf baut sich nun der Sonnenschutz auf. Der Lichtschutzfaktor (LSF) oder Sun Protection Factor (SPF) multipliziert Deine natürliche Eigenschutzzeit. Allerdings gilt das nur für UV-B-Strahlung.

Ein kleines Beispiel: Ich darf als Hauttyp I Person für 10 Minuten ungeschützt in die Sonne. Nutze ich nun einen Sonnenschutz mit LSF 50, multipliziert sich mein natürlicher Eigenschutz um 50 auf insgesamt 500 Minuten, also gute 8 Stunden. Allerdings kann ich diese Zeit nicht durch mehrfaches Auftragen von Sonnenschutz verlängern.

Laut einer EU-Empfehlung entspricht der UV-A-Schutz ein Drittel des UV-B-Schutzes. Drei Sterne auf einem Produkt bedeuten, dass die EU-Empfehlung eingehalten wird. Fünf Sterne versprechen sogar ein 1:1-Verhältnis von UV-B- und UV-A-Schutz.

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Wie hoch sollte mein UV-Schutz sein?

An der folgenden Tabelle könnt Ihr ablesen, dass es einen 100% Schutz vor UV-B-Strahlung nie geben wird. Daher empfehlen wir

  • möglichst intensive Sonnenstrahlung trotz gutem Hautschutz zu meiden und
  • die richtige Menge an Sonnenschutz aufzutragen.

Dabei gilt für das Gesicht und den Hals die Zwei-Finger-Regel: Strecke Zeige- und Mittelfinger aus und trage auf beide Finger einen Streifen Sonnencreme auf. Diese Menge verteilst Du auf Deinem Gesicht. Übrigens haben Tagescremes und BB-Cremes mit LSF / SPF oftmals eine zu geringe Wirkung, da sie meistens nicht in der notwendigen Masse aufgetragen werden – besser ist eine richtige Sonnenpflege.

LSF / SPFUVB SchutzKategorie

6 83,3 % niedrig
10 90 % niedrig
15 93,3 % mittel
20 95 % mittel
25 96,7 % mittel
30 97 % hoch
50 98 % hoch
50+ 98 % sehr hoch
100 99 % sehr hoch
110 99,1 % sehr hoch
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Was macht einen guten Sonnenschutz aus?

Dein optimaler Sonnenschutz sollte

  • keine Reizstoffe wie schädliche Alkohole oder Duftstoffe enthalten, die Allergien auslösen können,
  • gut einziehen und keinen weißen Schleier hinterlassen und
  • photostabil sein, also bei Kontakt mit Sonnenlicht möglichst lange wirken.

Alles in allem solltest Du verschiedene Produkte ausprobieren, um Deine perfekte Routine zu finden. Denke daran, Deinen Sonnenschutz regelmäßig zu erneuern, insbesondere nach Sport oder dem Schwimmen.

Wie wirkt sich Sonnenschutz auf die Vitamin-D-Bildung aus?

Wie viele von Euch wissen, ist unsere Haut essentiell an der Bildung von Vitamin-D beteiligt, welches für die Knochensynthese benötigt wird. Doch keine Sorge: Da Sonnenschutzmittel nie zu 100% UV-B-Strahlung abblocken, besteht keine Gefahr, die Vitamin-D-Produktion durch einen hohen Sonnenschutzfaktor zu stark zu reduzieren. Weiterhin nehmen wir durch Nahrungsmittel Vitamin-D auf (zumeist durch tierische Produkte) und verbrauchen in den Wintermonaten das in den Fett- und Muskelspeichern eingelagerte Vitamin-D – es steht Dir also ganzjährig ausreichend zur Verfügung.

Wir hoffen, dass wir Dir ein wenig Klarheit über das weite Feld des Sonnenschutzes verschaffen konnten!

See you soon!

XOXO
Dein HY STUDIO Team

Quellen:

  • Bildatlas der ästhetischen Augmentationsverfahren mit Fillern, Sattler und Sommer, 2. Auflag, KVM Verlag.
  • Mechanisms of Photoaging and Chronological Skin Aging, Gary J. Fisher et al., Arch Dermatol. 2002; 138 (11): 1462-1470.
  • Sunscreens Block Cutaneous Vitamin D Production With Only a Minimal Effekt on Circulating 25-hydroxyvitamin D, Florence Libon et al., Arch Osteoporos. 2017; 12(1): 66.
  • Sunscreen applied > 2mg cm-2 during a sunny holiday prevents erythema, a biomarker of ultraviolet radiation-induced DNA damage and suppression of acquired immunity, Nabutt J et al. Br J Dermatol. 2019 Mar; 180 (3): 604-614.
  • Robert Koch Institut
  • Universität Kiel: Medizinische Klimatologie