Botulinumtoxin & Filler in Schwangerschaft & Stillzeit

Dieser Blog-Beitrag richtet sich vor allem an weibliche Patienten und den schönsten Umstand im Leben: die Schwangerschaft.

Falls ihr euch in der Kinderwunschplanung befindet und bereits darüber nachgedacht habt, wie es in dieser Zeit mit euren minimalinvasiven Behandlungen weitergeht, seid ihr hier genau richtig!


Allgemein wird empfohlen, während der Schwangerschaft und Stillzeit keine Behandlungen mit Hyaluron oder Botulinumtoxin durchführen zu lassen. Ebenso sollte man bei bestehendem Kinderwunsch 3-6 Monate vorher auf minimalinvasive Behandlungen verzichten.

 

Dies wird damit begründet, dass in den Hyaluronsäureprodukten, wie beispielsweise Lip Filler oder Wangenaufbau, Lidocain (ein lokales Anästhetikum) enthalten ist. Dieses wird als potenziell schädlich für das ungeborene Kind angesehen.

 

Beim Botulinumtoxin geht man zwar nicht davon aus, dass dieses über die Plazenta an das ungeborene Kind weitergegeben wird, jedoch möchte man alle Behandlungen vermeiden, die zu Risiken wie Infektionen führen können. Das ungeborene Leben und das frisch geborene Baby sind besonders schützenswert, und trotz der Liebe zur Ästhetik behandle ich keine schwangeren Frauen. Vor jeder Behandlung frage ich daher nach, um sicherzustellen, dass keine Schwangerschaft vorliegt.

 

Sollte es zu einer ungeplanten Schwangerschaft nach einer kürzlich durchgeführten minimalinvasiven Behandlung (mit Botulinumtoxin oder Hyaluron) kommen, ist die gute Nachricht, dass bislang keine Probleme während der Schwangerschaft berichtet wurden.

 

Es wird auch für die gesamte Stillzeit empfohlen, auf minimalinvasive Behandlungen zu verzichten.

 

Genauso wie wir in der Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkohol und Zigaretten verzichten, sollten wir auch andere potenzielle Gefahren für das Ungeborene meiden.

 

In der Schwangerschaft sorgen die Hormone für einen natürlichen Glow, und danach freue ich mich, euch wieder bei einer Behandlung begrüßen zu dürfen.